Präzedenzfälle
Gesetze
Gültige Präzedenzfälle im Staat San Andreas
Präzedenzfälle sind bei der Auslegung und Anwendung des geltenden Rechts zu berücksichtigen, soweit sie mit den gesetzlichen Vorschriften des Staates San Andreas vereinbar sind.
Gesetzliche Regelungen des Penal Code haben Vorrang vor entgegenstehenden oder abweichenden Präzedenzfällen.
Bei widersprüchlichen Präzedenzfällen ist die jeweils neuere Entscheidung maßgeblich.
Miranda vs. Arizona (1966)
Terry vs. Ohio , 329 US 1 (1968)
Michigan vs. Long (1983)
Trupiano vs. USA (1948)
United States vs. Menderhall (1980)
Plumhoff vs. Rickhard (2014)
United States vs. Hensley (1985)
Weeks vs. United States (1914)
Nardone vs. United States (1939)
Minnesota vs. Dickerson (1993)
Delaware vs. Prouse (1979)
Marshall vs. San Andreas (2021)
Michigan Dept. of State Police vs. Sitz (1990)
Adams vs. Williams (1972)
Walker vs. United States (2022)
Dawson vs. United States (2024)
Gültige Präzedenzfälle im Staat San Andreas
Miranda vs. Arizona (1966)
Verdächtige, die von der Polizei vernommen werden, müssen vorher über ihr Recht zu schweigen und ihr Recht auf einen Anwalt informiert werden.
Terry vs. Ohio , 329 US 1 (1968)
Gemäß der vierten Änderung der US-Verfassung kann ein Polizeibeamter einen Verdächtigen auf der Straße anhalten und ihn ohne wahrscheinlichen Grund zur Festnahme durchsuchen, wenn der Polizeibeamte den begründeten Verdacht hat, dass die Person etwas begangen hat, begeht oder in der Nähe ist ein Verbrechen zu begehen und so zu der vernünftigen Überzeugung gelangt ist, die Person kann "bewaffnet und gegenwärtig gefährlich sein".
Michigan vs. Long (1983)
Eine Terry Kontrolle kann auf das Fahrzeug ausgeweitet werden, wenn die Polizei den vernünftigen Verdacht (reasonable suspicion) hat, dass ein Insasse dort Zugang zu einer Waffe haben könnte.
Trupiano vs. USA (1948)
Zum Zwecke der Verhaftung darf immer durchsucht werden.
United States vs. Menderhall (1980)
Eine Beschlagnahmung einer Person tritt ein, wenn ein Beamter seine Machtstellung ausnutzt um, um eine Person einzuschüchtern oder in ihren Bürgerrechten einzuschränken. Diese Beschlagnahmung ist illegal.
Plumhoff vs. Rickhard (2014)
Es ist keine übermäßige Gewalt, wenn auf einen rücksichtslosen und aggressiven Fahrer und den Insassen des Fahrzeugs 15 Kugeln abgefeuert werden und diese dabei sterben!
United States vs. Hensley (1985)
Polizeibeamte dürfen Verdächtige anhalten und befragen wenn sie glauben diese auf Fahndungszetteln anderer Polizeibehörden erkannt zu haben.
Weeks vs. United States (1914)
Ausschluss- oder Sperrgrundsatz: Gewinnt die Anklagebehörde rechtswidrig Beweise gegen einen Verdächtigen, so dürfen diese nicht in einem Prozess gegen ihn verwendet werden (exclusionary rule).
Nardone vs. United States (1939)
Früchte des vergifteten Baumes: Gewinnt die Anklagebehörde rechtswidrig Beweise gegen einen Verdächtigen, so dürfen diese nicht in einem Prozess gegen ihn verwendet werden (exclusionary rule). Gelangt sie durch sie zu weiteren Beweisen, so dürfen auch diese grundsätzlich nicht verwendet werden (fruit of the poisonous tree). Sie können indes zugelassen werden, wenn die Anklage beweist, dass sie einen anderweitigen legalen Ursprung haben können (clean path).
Minnesota vs. Dickerson (1993)
Sofort erkannte Schmuggelware bei einer Terry Kontrolle einer Person kann rechtmäßig beschlagnahmt werden.
Delaware vs. Prouse (1979)
Die Polizei darf Autofahrer nicht ohne begründeten Verdacht auf ein Verbrechen oder eine illegale Aktivität anhalten, um nur ihren Führerschein und ihre Autoregistrierung zu überprüfen.
Marshall vs. San Andreas (2021)
ergänzung zu [Delaware vs. Prouse (1979)] Ergänzend zu Delaware vs. Prouse reicht die weitere Frage nach Verbandskasten und Warndreieck nicht aus einen Autofahrer zu kontrollieren.
Michigan Dept. of State Police vs. Sitz (1990)
Kontrollpunkte verstoßen nicht gegen den vierten Zusatzartikel der Verfassung der „angemessenen Durchsuchung und Beschlagnahme“.
Adams vs. Williams (1972)
Die geltenden Doktrin zur Durchsuchung gelten auch für Drogenbesitz, der durch das Hörensagen eines Informanten aus zweiter Hand gestützt wurde.
Carter vs. United States (2022)
Eine Festnahme auf Grundlage einer Fahndungsausschreibung ist zulässig, sofern diese zum Zeitpunkt der Maßnahme gültig ist und auf einem dokumentierten dringenden Tatverdacht beruht.
Bennett vs. United States (2021)
Beweise sind grundsätzlich unzulässig, wenn sie unter Verstoß gegen geltendes Recht erlangt wurden, es sei denn, es kann ein unabhängiger rechtmäßiger Ursprung glaubhaft dargelegt werden.
Walker vs. United States (2022)
Der Einsatz von Zwangsmaßnahmen durch Strafverfolgungsbehörden ist zulässig, sofern er zur Durchsetzung rechtmäßiger Maßnahmen erforderlich ist und unter Berücksichtigung der jeweiligen Einsatzlage als angemessen erscheint.
Dawson vs. United States (2024)
Aussagen eines Beschuldigten sind verwertbar, sofern dieser vor der Vernehmung ordnungsgemäß über seine Rechte belehrt wurde und die Aussage freiwillig erfolgt ist.